Vom Suchen und Finden.

Infos, Zeitplan und Tipps


Die V.E.M. ist ständig auf der Suche nach neuen Lehrlingen. Nach jungen Leuten, die in ihrem Berufsleben viel erreichen wollen. Mit wirklich unermüdlichem Engagement werden für diese Burschen und Mädchen möglichst interessante und zielgerichtete Lehrpläne ausgearbeitet, die Lehrwerkstätten werden mit der neuesten Technik ausgestattet, die Ausbilder speziell geschult.


Auf der anderen Seite - und das entspricht wohl eher deinem Blickwinkel - gibt es viele Jugendliche, die sich für eine Lehrstelle in der V.E.M. interessieren. Wenn du schon genau weißt, welchen Beruf du erlernen möchtest und welche Firmen für dich interessant sind, dann hast du schon einen ersten großen Schritt gemacht.

 

Tage der offenen Tür, Schnupperlehren, ein Gespräch mit dem Ausbilder ... nütze jede Gelegenheit, "deiner" Firma näher zu kommen - denn nur so kann dich dein zukünftiger Ausbilder kennen lernen und nur so kannst du ihn von deinem Interesse und deinem Elan überzeugen.


Für alle anderen gilt: Informiere dich bei möglichst vielen berufsbildenden Institutionen und Veranstaltungen so oft und so genau wie es nur geht. Selbstverständlich kannst du auch direkt bei den Firmen nachfragen, damit du dir eine Meinung bilden kannst. Denn nur wer weiß "was er will", kann auch erreichen "was er will".

 


Auf den richtigen Zeitpunkt kommt's an.
  In der Regel beginnt ein neues Lehrjahr - wie das Schuljahr auch - im September. Aber schon Monate vorher beginnen die Betriebe mit ihren Vorbereitungen für die neuen Lehrlinge. Diese Termine solltest du nicht versäumen! So früh wie möglich Erkundigungen zu den Lehrberufen einholen, Interessen abchecken, Ziele stecken ... (Nütze dazu möglichst viele Infoquellen! Deine Eltern, deine Lehrer, BIFO Berufs-informationszentrum, BIZ BerufsInfoZentren des AMS, ...)

BIFO Veranstaltungen
Im Oktober/November ladet dich das BIFO ein, die Messe und/oder den Infonachmittage zu besuchen. Die V.E.M. ist mit der Vorstellung von Elektro- und Metallberufen auf beiden Veranstaltungen vertreten und werden dir gerne einen erste Orientierung über die Ausbildung geben.

 

Tag der offenen Tür
Ein Einblick in die Unternehmen und in deren Lehrwerkstätten schaffen die Tage der offenen Tür, die im Zeitraum Jänner und Februar für Schüler/-innen und Eltern veranstaltet werden. Die Lehrlinge und Lehrlingsausbilder informieren ausführlich über die Lehre und deren Zukunstperspektiven.

 

Berufspraktische Tage
Das persönliche Kennenlernen und das praktische Hineinschnuppern - die zwei Tage bieten dir eine wertvolle Gelegenheit und für die Ausbilder zum Selbst- und Teamcheck. Sie finden von Jänner bis März statt.

 

Eignungstest/Zusage
Im Februar/März wirst du in den Unternehmen ein Eignungstest machen, der aus einem schriftlichen Teil und einem persönlichen Gespräch besteht. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, da die Testergebnisse eine entscheidende Rolle spielen. Die Lehrstellenzusage erfolgt im April.


Tipps für deine Bewerbung
  Wenn du deine Bewerbung verfasst, dann versuch dich doch in die Situation des Personal- oder Ausbildungsleiters zu versetzen. Dein Bewerbungsschreiben ist für ihn der erste Kontakt mir dir. Er möchte wissen, wer du bist und wie du bist. Er muss sich von den Unterlagen, die du ihm schickst, ein erstes Bild machen. Aufgrund dieser Infos wird er entscheiden, ob er dich kennenlernen möchte und ob du für eine Lehrstelle in Frage kommst.

Die schriftliche Bewerbung

Kurze und klare Infos sind daher genauso wichtig wie die äußere Form. Schon bei der Bewerbung solltest du zeigen, dass du dich für die Firma interessierst und weißt, was wie abläuft. Am besten also noch vor dem Verfassen eines Bewerbungsschreibens in der Firma anrufen und nachfragen, wie du bei der Lehrstellenbewerbung vorgehen sollst. Die ersten Schritte können sein: Anmeldung per Telefon oder E-Mail, schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Referenzen, Passfoto

 

 

Das persönliche Bewerbungsgespräch

Es kommt nicht nur darauf an was du sagst, sondern auch wie du es sagst. Deshalb ist es wichtig, dass du dich deiner Aussagen (zB über die eigenen Stärken und Interessen) sicher bist. Das Bewerbungsgespräch davor einmal durchzuspielen, kann dir sicher helfen. Auch konkrete Fragen zum Beruf, zur Lehrlingsausbildung oder zu den Entwicklungsmöglichkeiten in der Firma zeigen dem Ausbilder, wie sehr du dich für den Ausbildungsplatz interessierst. Auch zuerst auf deine Fähigkeiten und dein Engagement ankommt, solltest du die sogenannten Äußerlichkeiten nicht außer Acht lassen. Allzu cooles Auftreten, ein klingelndes Handy, Zigaretten und Kaugummi kauen während Gesprächs machen dich bestimmt nicht besser als du bist. Eine Checkliste und weitere Tipps für die Bewerbung findest du auf der Homepage der BIFO Berufs- und Bildungsinformation Vorarlberg

 


Schulische Voraussetzungen
  Damit du eine V.E.M.-Lehrlingsausbildung beginnen kannst, musst du die vorgeschriebenen neun Pflichtschuljahre abgeschlossen haben. Von welcher Schule du kommst, ist eigentlich egal. Auch einen bestimmten Notendurchschnitt brauchst du nicht. Sicher ist jedoch, dass der schulische Erfolg als erster Anhaltspunkt herangezogen wird, um deine Einstellung zum Lernen und deine Einsatzbereitschaft abschätzen zu können. Genaueres versucht der Lehrlingsausbilder in Eignungstests und/oder einem persönlichen Gespräch mit dir zu erfahren. Welche Fächer dich interessieren, was du gerne machst und wo du besonders gut bist - das interessiert ihn ebenso wie deine handwerklichen Fähigkeiten. Auch wenn du bereits gezeigt hast, dass du Verantwortung übernehmen und dich in Teams gut integrieren kannst, dann solltest du das deinen Gesprächspartner wissen lassen. Tipp! Zeugnisse (wenn sinnvoll auch ältere) mitnehmen, Bestätigungen über Kurse oderSeminare der Bewerbung beilegen.