zurück zur Übersicht Dienstag, 24.04.2012

Rückblick Light + Building 2012: Leitmesse stärkt Geschäft und Kundenbeziehungen der Zumtobel Group

Wie alle zwei Jahre wurde Frankfurt in der vergangenen Woche zum Zentrum der internationalen Lichtindustrie. Auf der am Freitag zu Ende gegangenen Leitmesse Light + Building präsentierte sich der österreichische Lichtkonzern Zumtobel Group mit mehreren Messeständen auf insgesamt 1.884 Quadratmetern als einer der größten Player in der professionellen Beleuchtungsindustrie.

2012 04 24 Zumtobel-Gruppe Light + Building

Nach sechs Messetagen zieht CEO Harald Sommerer eine positive Messebilanz: „Wir sehen, dass die Differenzierung allein über das Produkt immer schwieriger wird. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind das Wissen über die konkrete Anwendung des Lichts und die Netzwerke zu unseren Kunden und Partnern im Projekt- und Komponentengeschäft. Das sind genau die Stärken unserer Marken. Wir haben uns an allen Ständen über eine sehr gute Kundenfrequenz und intensive Kundengespräche gefreut.“ Die Zumtobel Group setzte in Frankfurt auf energieeffiziente Lösungen, die durch ein umfassendes LED-Portfolio sowie intelligentes Lichtmanagement untermauert werden. „Das Thema Energieeffizienz bleibt ein wichtiger Wachstumsimpuls für unsere Branche. Auch wenn wir in Neubauprojekten nach wie vor einen schwierigen Markt sehen, gehen wir für das Renovierungsgeschäft weiterhin von einer dynamischen Marktentwicklung aus“, so Sommerer weiter.

Zumtobel: Licht erleben, Wissen vermitteln 
Auf dem 780 Quadratmeter großen Zumtobel Messestand konnten die Besucher die Gestaltungskompetenz von Zumtobel, mit Licht Architektur in Szene zu setzen, unmittelbar erleben. Auf dem offenen Stand, untergliedert in verschiedenste Anwendungsbereiche, demonstrierte Zumtobel, wie eine effiziente Lichtlösung intelligent gesteuert und sich so auf Veränderungen der Umgebung und die Bedürfnisse der Nutzer einstellen kann. Neben innovativen Produktneuheiten beispielsweise im Bereich Museums- und Fassadenbeleuchtung sowie Notlicht und Lichtsteuerung, stand bei Zumtobel die Wissensvermittlung im Mittelpunkt des Messeauftritts. Mehr als 5.000 registrierte Kunden konnten sich in zahlreichen Standführungen von der Anwendungskompetenz und Innovationskraft der Marke Zumtobel überzeugen. Im Rahmen einer Paneldiskussion informierten sich rund 200 Zuhörer über die Trends der Globalisierung und deren Auswirkungen auf die Stadtentwicklung und Gebäudenutzung.

Auch mit Blick auf die Besucherzahlen war die Light + Building für Zumtobel ein Erfolg. Zumtobel konnte die hohen Besucherzahlen der Messe 2010 sogar leicht übertreffen und zahlreiche neue Kundenkontakte entwickeln. Sehr erfreulich neben den hohen Besucherzahlen aus dem deutschsprachigen Raum war der überraschend große Zuspruch aus den skandinavischen Ländern, Italien, Frankreich, Benelux, Russland und Osteuropa. Christian Warum, Zumtobel Vertriebsleiter Europa, sieht die Marke weiterhin auf einem dynamischen Wachstumskurs: „Wir haben in Europa nach wie vor ein gutes Marktumfeld und wollen weiterhin unsere Marktanteile deutlich ausbauen. Ich erwarte für das neue Geschäftsjahr eine sehr gute Auftragsentwicklung, mehr und auch größere Projekte. Wir erwarten auch, dass sich die Investitionen in den Ausbau unserer Vertriebsmannschaft nun auszahlen werden.“

Thorn: Energieeffizienz leicht gemacht 
Die Marke Thorn – ein „Performance“-Anbieter für professionelle Außen- und Innenbeleuchtung – setzte den Fokus des Messeauftritts gezielt auf das Thema Energieeffizienz. „Unser Ziel war es, unseren Kunden zu erklären, wie leicht es für sie ist, gemeinsam mit Thorn energieeffiziente Beleuchtungslösungen zu installieren. Die Kunden haben sehr begeistert auf diesen Ansatz reagiert. Wir konnten mit dem Messeauftritt die Kundenbindung deutlich verbessern und erwarten uns von der Messe sehr positive Impulse für unser Projektgeschäft“, sagte Eladia Pulido, Thorn Vertriebsleiterin Europa.

Thorn präsentierte in Frankfurt eine Auswahl hocheffizienter Leuchten inklusive passender Lichtsteuerungssysteme für die Bereiche Straßenbeleuchtung, Stadtbeleuchtung sowie Gebäudeinnenbeleuchtung. Zentrale Kommunikationspunkte des Standes waren großformatige Displays, an denen die Mitarbeiter den Kunden verschiedene Ansatzmöglichkeiten für energieeffiziente Beleuchtungslösungen erläuterten. Die Besucherdaten spiegelten die globale Präsenz der Marke Thorn wider: die Kunden stammten zu rund 50 Prozent aus Europa – darunter eine erfreuliche Verbesserung der Kundenzahlen für den deutschen Markt – die andere Hälfte der Kunden kam aus Ländern wie China, Indien, Südamerika und dem Mittleren Osten.

Martin Brandt, im Vorstand der Zumtobel Gruppe für die Marke Thorn zuständig, sieht die Marke gut aufgestellt: „Wir haben bei Thorn in den letzten zwei Jahren sehr gute Fortschritte gemacht, die Marke richtig positioniert, unser Produktportfolio bereinigt, die Vertriebsmannschaft qualifiziert. Wir sehen uns nun gut gerüstet für profitables Wachstum und können mit Thorn unseren Beitrag zur Wachstumsstrategie der Gruppe leisten.“

Tridonic: Positive Kundenreaktion auf Innovationsoffensive 
Die Marke Tridonic – Hersteller von Leuchtenbetriebsgeräten und Steuerungssystemen – präsentierte sich auf der Light + Building mit einer Innovationsoffensive sowohl im Bereich der elektronischen Vorschaltgeräte als auch im Bereich LED. Mit zwei neuen Plattformen für dimmbare und nicht-dimmbare elektronische Vorschaltgeräte bietet Tridonic ein umfassendes, konkurrenzfähiges Programm, das – bestehend aus rund 350 Einzelartikeln – bis Ende 2012 schrittweise in den Markt gebracht wird. Auch im Bereich der LED konnte die Tridonic ein umfassendes Portfolio für die Allgemeinbeleuchtung präsentieren, bestehend aus LED-Modulen und passenden LED-Betriebsgeräten. Um sich in Zukunft noch stärker auf das Kerngeschäft in der Allgemeinbeleuchtung zu fokussieren, wird sich Tridonic aus dem Geschäft der Kühlmöbelbeleuchtung zurückziehen und die LED-Werbebeleuchtung in eine eigenständige Gesellschaft überführen.

„In Summe sind wir mit der Messe sehr zufrieden. Unsere Kunden haben uns eine hohe Akzeptanz für unsere Innovationsoffensive zurückgemeldet und sehen Tridonic als zuverlässigen, kompetenten Partner sowohl für konventionelle als auch LED-Lichtkomponenten. Insgesamt haben wir eine positive Grundstimmung unserer Kunden gespürt und gehen so von einer stabilen Marktentwicklung aus,“ begründet Peter Novak, Tridonic Vertriebsleiter.

Die Marke Tridonic konnte sich in Frankfurt auch über einen DALI-Award freuen. Ausgezeichnet wurde eine komplexe Lichtlösung für eine Universität in Abu Dhabi, bei der über eine Steuerungsanlage über 40.000 dimmbare Vorschaltgeräte angesteuert werden können. Im Bereich Lichtsteuerung gab Tridonic außerdem während der Messe eine neue Kooperation mit der Firma Schneider Electric, einem führenden Anbieter im Bereich Licht- und Gebäudemanagement bekannt. Beide Unternehmen wollen zukünftig im Projektgeschäft enger zusammen arbeiten.

Ledon: Energieeffiziente LED-Lampen für den Endverbraucher 
Auch die jüngste Marke im Konzern, Ledon, zieht eine positive Bilanz der Light + Building. Ledon präsentierte in Frankfurt ein umfassendes Portfolio an energieeffizienten LED-Lampen für den Einsatz im Wohnbereich und setzte mit neuen Dimmfunktionen – z.B. wärmeres Licht beim Herunterdimmen einer Lampe – Innovationsimpulse. Parallel zur Messe ging ein eigener Ledon Online-Shop live.

Geschäftsführer Detlef Mikulsky freute sich über Geschäftsabschlüsse mit neuen Handelspartnern in Europa sowie sehr qualifizierte neue Kundenkontakte. Für das LED-Lampengeschäft erwartet er eine dynamische Entwicklung: „Wir stehen kurz vor einem Wendepunkt. Der Preisabstand zwischen Energiesparlampen und LED-Lampen hat in den letzten Monaten deutlich abgenommen und der Endverbraucher ist zunehmend bereit, höhere Preise für hochwertige, energieeffiziente Lampen zu bezahlen.“

Bildergalerie

2012 04 24 Zumtobel-Gruppe Light + Building
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Zumtobel AG
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